Der perfekte Elevator Pitch: in 30 Sekunden überzeugen
„Und was machst du so?" Diese Frage kommt auf jedem Netzwerktreffen, und deine Antwort entscheidet, ob dein Gegenüber weiterfragt oder höflich wegnickt. Ein guter Elevator Pitch ist keine auswendig gelernte Werbebotschaft, sondern eine klare, ehrliche Antwort in ein bis zwei Sätzen. Wo du das üben kannst, steht in unseren 15 Tipps zum Netzwerken.
Die einfache Formel
Eine Formel, die fast immer funktioniert: Ich helfe [Zielgruppe], [Problem zu lösen], damit [Ergebnis]. Beispiel: „Ich helfe Handwerksbetrieben, dass ihre Angebote nicht im Sande verlaufen, damit aus Anfragen auch Aufträge werden." Das ist konkret, es benennt ein echtes Problem, und dein Gegenüber weiß sofort, ob es passt.
Wichtig: Nenne das Problem, nicht deine Jobbezeichnung. „Ich bin im Vertriebsinnendienst" sagt niemandem etwas. „Ich sorge dafür, dass liegengebliebene Angebote nachgefasst werden" bleibt hängen.
Drei Fehler, die deinen Pitch killen
- Zu lang. Wer nach dem dritten Satz noch redet, verliert. Halt dich an eine Atemlänge.
- Zu viel Fachsprache. Fremdwörter und Abkürzungen schaffen Distanz. Sprich, wie du es deiner Nachbarin erklären würdest.
- Kein Anknüpfpunkt. Ein guter Pitch endet so, dass eine Rückfrage leichtfällt. Lass eine kleine Tür offen.
Üben, bis es natürlich klingt
Ein Pitch wirkt nur, wenn er nicht auswendig gelernt klingt. Sprich ihn ein paar Mal laut, nimm dich mit dem Handy auf, variier die Worte. Ziel ist nicht der perfekte Satz, sondern eine lockere, sichere Antwort, die du in jeder Situation abrufen kannst. Und danach kommt der Teil, an dem die meisten scheitern: das verlässliche Nachfassen. Genau dabei unterstützt dich Mein Kundenmanagement.
Erst sichtbar, dann netzwerken
Damit neue Kontakte dich danach auch online überzeugen, lohnt sich eine schlanke, professionelle Website. Schau dir das Angebot an oder frag unverbindlich nach.